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Lage

Südwestlich von Ketzin liegt die sogenannte Insel Töplitz. Eigentlich ist es eine Halbinsel, die jedoch durch den Sacrow-Paretzer Kanal, den lediglich eine Autobahnbrücke quert, Inselcharakter bekommt. Die »Insel« ist abgesehen von der Autobahn nur über eine Autostraße, von Potsdam-Bornim kommend, erreichbar. Für Wanderer und Radfahrer gibt es seit 1999 die neuerbaute Wublitzbrücke, deren Vorgängerin vor hundert Jahren abbrannte. Und wie jede Insel kann man auch diese über das Wasser erreichen, die Reederei Herzog aus Ketzin legt auch in Töplitz an.

Töplitz ist ein ausgedehnter Landschaftsgarten mit Flachmooren, schilfbewachsenen Uferzonen, Obstplantagen und Waldgebieten. Am Alt-Töplitzer Dorfplatz trifft sich alles, er ist wahrhaft Treffpunkt aller Straßen. Da darf die Dorfkirche nicht fehlen, die hier seit dem 17. Jahrhundert das Treiben beobachtet. In den Jahren 1875, 1930 und 1969 restaurierte man die Kirche, dabei ging die alte Ausstattung verloren.

Richtung Norden führt die Straße nach Neu-Töplitz; Vom Nordhang des Mühlenberges aus blickt man über die Töplitzer Wiesen hinweg in die Ferne Richtung Havel.

Östlich des Havelarmes Wublitz befindet sich ein 1685 für reformierte Schweizer Kolonisten erbautes Kirchlein, höchst romantisch in Nattwerder gelegen. Nattwerder liegt südlich von Grube, nördlich steht in Marquardt das Schloss am Ufer der Wublitz, den Park gestaltete Lenné. Das Schloss wurde geprägt durch den General von Bischofswerder, Minister unter Friedrich Wilhelm II. Die neuromanische Kirche ist mit Metallarbeiten aus der Fabrik des Kirchenstifters Louis Ravené geschmückt, der nach 1893 auch das Schloss ausbauen ließ.